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Unser Hunde - Zuchthündinen & Deckrüden

Ob Deckrüde, Zuchthündin oder Welpe, bei uns leben die Rhodesian Ridgebacks im Rudel und mit engem Familienanschluss. Unsere Hündinnen und Rüden haben Papiere und gehören dem IHV – Internationaler Hundeverband e.V. an. 


 

Socke an Knochenkrebs gestorben

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Timo Stiebeling
Socke

Nur zwei Monate und zwei Tage nach dem unerwarteten Tod von Rosine wurde ihre Mutter Socke heute Morgen mit fast 12 Jahren eingeschläfert. Im Gegensatz zu Rosine war ich bei Socke vorbereitet.

Socke hatte in der linken Schulter Knochenkrebs. Bereits vergangenen November waren im Röntgenbild leichte Veränderungen am Knochen zu erkennen. Die Lebenserwartung nach einer solchen Diagnose liegt meist bei vier- bis sechs Wochen. Aber Socke war schon immer eine Kämpferin. Bis zuletzt als die Schulter und das gesamte Vorderbein einschließlich Pfote durch die Wucherungen um ein Vielfaches vergrößert waren, nahm sie mit wachem Blick an dem Geschehen um sie herum teil. Sie konnte sich kaum noch auf den Beinen halten und hat sich trotzdem gefreut, wenn sie es bei schönem Wetter die zwei Schritte raus in den Hof auf ihre Decke geschafft hatte. Dort lag sie dann zufrieden neben den anderen Ridgebacks bis sie nach ein, zwei Stunden wieder zurück ins Haus wollte. Ohne Schmerzmittel wäre das alles nicht gegangen.

Und so war es so unglaublich schwer die Entscheidung zu fällen: Heute ist der Tag an dem Schluss ist. Es gab viele solcher Tage, an dem ich den Gedanken hatte. Sockes wacher Blick hat mich immer wieder davon abgehalten. Selbst heute früh hat sie erst einen großen Napf mit ihrem Lieblingsfutter leer gefressen und dann mit dem Schwanz gewedelt als die Tierärztin zur Tür reinkam.

Sockes große Passion war die Fürsorge für ihre und sämtliche anderen hier geborenen Welpen. Da kam sie ganz nach ihrer Oma Pünktchen. Alle wurden von ihr umsorgt, geleckt und bewacht. Sockes erster Wurf war ein P-Wurf. Der aktuelle Wurf von Blümchen ist auch wieder ein P-Wurf. Nach über zehn Jahren sind das die ersten Welpen, um die sich Socke nicht mit kümmert. Es wird vieles anders werden jetzt, wo sie nicht mehr da ist.

Socke (Rhodesian Ridgeback Hündin) an Ihrem letzten Tag Bis zu letzt hat Socke am Leben teilgenommen

Zuletzt aktualisiert: 15. April 2021

Rosine unerwartet verstorben.

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Timo Stiebeling
Rosine

Während ich hier sitze und schreibe, um mich abzulenken, warte ich darauf, dass ich aufwache. Gleich bin ich wach und niemand wird lesen: Rosine ist tot.

Gestorben ist Rosine an einer Magenverdrehung, die ich gestern Abend früh erkannt habe. Wir sind sofort in die Tierklink nach Dresden gefahren und Rosine ist direkt operiert worden. Nachts kam dann noch die Entwarnung: OP gut verlaufen und Rosine ist stabil. Mit den Gedanken alles richtig gemacht zu haben, schlief ich beruhigt weiter. Heute morgen beim Frühstück überlegte ich, ob ich Rosine vielleicht morgen schon abholen kann. Kurz nach 8 Uhr kam der Anruf. "Es tut uns leid Ihnen mitteilen zu müssen, dass es Rosine wegen Kreislaufproblemen nicht geschafft hat." Ich war geschockt, verzweifelt, tief traurig aber ich wache ja gleich auf. Jetzt ist es schon Mittag und der Albtraum endet nicht.

Bald wird jemand meine Sätze lesen. Und mein Tagtraum vom Albtraum vorbei sein. Rosine ich vermisse Dich so sehr.

 
Zuletzt aktualisiert: 12. Februar 2021

Zuchthündin - Mala, Tochter von Blümchen

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Timo Stiebeling
Mala

Mala ist eine Tochter von Blümchen und Odin, die eine zukünftige Zuchthündin im Zwinger vom Bärenwald werden soll.

Von ihrer Mutter hat sie den eleganten Körperbau und von ihrem Vater den breiten Kopf und die runden Augen geerbt.  Auch ihr Wesen stammt eindeutig Odin. Durch ihre unbekümmerte, freundliche Art kommt sie bei jeden gut an. Mit ihren sechs Monaten ist sie gerade in die Sturm- und Drangzeit gekommen und ist zurzeit hauptsächlich als Zerstörerin mit dem Spezialgebiet Zeitungen und Schuhe aktiv. An die Zeit als der eigene Welpe zwischen sechs und acht Monate alt war,kann sich bestimmt jeder Ridgebackbesitzer mehr oder weniger positiv erinnern. Denn in dem Alter wird das meiste zerkaut oder runtergerissen und meist funktioniert es mit dem Gehorsam auch nicht so gut. Ein Trost ist, dass diese Zeit vorbeigeht.  Mala wird eine große Hündin werden mit einer Schulterhöhe von bestimmt 67 oder 68 cm. Durch ihre Hochbeinigkeit ist sie beim Toben schon jetzt sehr schnell unterwegs. Ob sie einmal an ihreTante Rosine rankommt, wird sich zeigen. Deren Spitzengeschwindigkeit lag bei 80 km/h.

Zuletzt aktualisiert: 30. November 2020

Die neue Generation Rhodesian Rigdebacks wächst heran

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Timo Stiebeling
Hunde

Während Socke, Rudi und inzwischen auch Rosine ihren wohlverdienten Ruhestand genießen, wächst im Zwinger vom Bärenwald eine neue Generation heran.

Da wäre einmal Mala, eine Tochter von Blümchen und Odin aus dem M-Wurf. In dem Wurf gab es insgesamt acht Hündinnen und Mala war im Vergleich zu ihren Schwestern eine der größten und dunkelsten. Ihre unbekümmerte Art und ihr sanftes Wesen hat sie eindeutig von Odin geerbt.

Und dann gibt es noch Gundel (Oka vom Bärenwald,) eine Tochter von Rosine und Odin. Gundel war eigentlich nicht geplant, denn Rosine war schon 2019 nicht mehr läufig geworden und ich hatte mich damit abgefunden, dass ich von ihr keine Nachzuchthündin mehr bekommen werde. Als Rosine dann Mitte Mai nur drei Wochen nach Mala´s Geburt doch läufig wurde, war meine Freude riesig. Obwohl man natürlich all seine Hunde gleich gerne haben sollte, ist Rosine meine Lieblingshündin. Ende Juli wurde sie Mutter von drei Hündinnen und vier Rüden und ich stolze Besitzerin von der kleinen Gundel.

Und weil den beiden Junghündinnen ein zukünftiger Deckrüde fehlte, zog der einjährige Bomani Isoke of Juwayria auch noch in Bärwalde ein. Pelzi stammt aus der Zucht von Melanie Meier aus Südfrankreich. Er fällt sofort durch seine tolle Fellfarbe und seinen breiten Körperbau auf was er beides hoffentlich vererbt.

Langweilig ist es in Bärwalde ja nie, aber mit drei heranwachsenden Ridgebacks im Haus kann man schon mal von einem ruhigen Leben in der Stadt träumen.

Wer nicht mehr zum Rudel gehört, ist Odin. Er lebt jetzt bei einer netten Familie in der Nähe und genießt es ein verwöhnter Einzelhund zu sein. Mehr Veränderungen gibt es dieses Jahr hoffentlich nicht mehr.

Wurfanküdigung 2021

Für nächstes Jahr ist ein Wurf mit Blümchen und einer mit Amy geplant. Ein ganz wichtiger Termin wird auch die Zuchttauglichkeitsprüfung von Pelzi werden.

 
Zuletzt aktualisiert: 25. November 2020

Valla ist im Alter von 13 Jahren gestorben.

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Timo Stiebeling
Valla

Es kam nicht überraschend, aber trotzdem doch unerwartet. Gestern musste Valla, die älteste Hündin aus dem Zwinger vom Bärenwald mit fast 13 Jahren eingeschläfert werden.
Es waren diese Kleinigkeiten, die sich in den letzten Wochen häuften. Da waren die Tage an denen sie kaum gefressen hat, manchmal kam sie morgens beim Aufstehen schlecht hoch dann wieder lag sie wie ein zusammengefallener Haufen auf ihrer Decke.

Valla hatte einen Milztumor, dass wusste ich seit etwa einem Jahr. Nachdem meine erste Ridgebackhündin Elsa vor zehn Jahren urplötzlich wegen eines geplatzten Milztumors gestorben war und ich damals in ein sehr tiefes Loch gefallen war, hatte ich mir geschworen, sowas passiert Dir nie wieder. Seitdem lasse ich bei meinen älteren Hunden jährlich ein großes Blutbild und eine Ultraschalluntersuchung machen, um zumindest vorbereitet zu sein. 

Als Valla vorgestern nicht mehr aufstehen wollte, ihr Bauch voll Wasser war und die Entwässerungsspritzen sie noch mehr schwächten, war klar der Moment der in weiter Ferne schien, war auf einmal ganz nah.

Valla war immer eine Hündin mit viel Charakter und Eigenheiten. Schon lange hatte sie eine Sonderstellung gegenüber den anderen Ridgebacks. Nie konnte oder wollte sie auf etwas warten. Wenn ihr in den Kopf kam, dass sie raus in den Hof wollte, musste die Tür sofort geöffnet werden ansonsten blieb sie solange mit vorwurfsvollen Blick direkt neben einem stehen bis sie raus durfte. Dieselbe Miene setzte sie auf, wenn der Wassernapf ausnahmsweise leer war. Sie musste noch nicht einmal Durst haben.
Bis zuletzt wollte sie unbedingt jeden Tag mit zum Spaziergang. Und bis zuletzt konnte sie sämtliche Türen inklusive Schrank-und Ofentür öffnen. Ich weiß nicht mehr wie viele Bratenstücke Valla unerlaubt vertilgt und wie oft ich deshalb geflucht habe. Auch wie lange ich meinen für sie gut erreichbaren Brotschrank nicht mehr benutzen konnte, habe ich vergessen.

Dass wird meine Erinnerung an Valla werden. Der Schrank bleibt leer.

Rhodesian Ridgeback Hündin Valla Rhodesian Ridgeback Hündin Valla im See Rhodesian Ridgeback Hündin Valla läuft übers Feld Rhodesian Ridgeback Hündin Valla im Stroh Valla einen Tag vor Ihrem Tot Uroma Valla - Rhodesian Ridgeback Hündin Valla kurz vor ihrem Tot

 

Zuletzt aktualisiert: 25. Mai 2020

Zuchthündin Valla ist 12 Jahre.

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Timo Stiebeling
Valla

Einen Tag nach der Geburt von Frau Schmidts Welpen ist Valla 12 Jahre alt geworden. Sie ist damit die älteste Hündin auf dem Hof und die Stammmutter von meiner Zucht. Valla, die offiziell Hanka vom Bärenwald heißt, hat als Tochter von Pünktchen und Gonya eine rein afrikanische Abstammung. Ihre Vorfahren kommen alle aus dem Kennel von Vignons einer der bekanntesten Ridgebackzuchten Südafrikas.

Dass aus Valla eine Zuchthündin wird, war vor 12 Jahren nicht geplant. Sie wurde als Welpe mit neun Wochen verkauft und war erstmal weg aus der Sicht und ein bisschen aus den Gedanken. Ein halbes Jahr und mehreren Hinweisen später war sie wieder da. Zum Glück konnte ich sie aus einer schlechten Haltung zurückholen. Doch diese sechs Monate außerhalb von Bärwalde haben Valla´s ganzes Leben geprägt. Noch heute hasst sie geschlossene Räume und wollte das erste Jahr ihr Wasser nur aus dem aufgedrehten Hahn trinken. Wenn sie etwas perfekt gelernt hat, ist es das Öffnen von sämtliche Türen. Dabei gehörten selbst geöffnete Zimmer- und Haustüren – auch die mit der querstehenden Klinke - noch zu ihren leichtesten Übungen. Einige Sekunden länger braucht sie, um die Backofentür aufzukriegen und ca. 5 Minuten dauert es bis der darin befindliche Sonntagsbraten samt Bräter auf dem Boden und der Inhalt in Valla´s Magen liegt. Brot aus dem Brotschrank gibt es seit Jahren nicht mehr. Es wird jetzt in den oberen Fächer der Küchenschränke aufbewahrt. Die unteren Fächer haben sich schnell als ungeeignet erwiesen, weil sich die eineinhalb Meter hochhängenden Griffe von den Schranktüren durch Hochspringen und Eindrehen der Vorderpfote einfach öffnen lassen. Über ausgeräumte Kleider- und umdekorierte Schuhschränke will ich mich nicht weiter auslassen. Schließlich hat Valla heute Geburtstag und da sollte man nur Gutes berichten.

Rhodesian Ridgeback Zuchthündin VallaRhodesian Ridgeback Seniorin liegt auf Wiese

Zuletzt aktualisiert: 04. Juli 2019

Rudi im siebten Himmel

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Timo Stiebeling
Rudi

Kaum hatte ich vor gut einer Woche geschrieben, dass Rosine´s Läufigkeit auf sich warten lässt, war es prompt am nächsten Tag soweit. Und außer ihr sind auch noch Valla und Socke läufig geworden. Rudi kann sein Glück vor lauter weiblichen Wohlgeruch um ihn herum kaum fassen. Doch bald werden schwere Zeiten für ihn anbrechen. Nach den Erfahrungen, die ich vor zwei Jahren mit einem angeblich supersicheren Kastrationchip gemacht habe, gibt es jetzt die garantiert noch sicherere räumliche Trennung. Kurz zur Erinnerung: Rudi hatte Socke damals trotz Chip gedeckt und Socke bekam mit 15 Ridgeback Welpen den größten Wurf, der bisher bei mir geboren wurde. Rudi wird also bald die Nächte durchjaulen und tagsüber alles versuchen, um zu seinen Hündinnen zu kommen. Aber es nutzt nichts. Diese rund zehn Tage müssen wir gemeinsam irgendwie durchstehen.

Zuletzt aktualisiert: 05. Januar 2018

Pünktchen ist gestorben

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Timo Stiebeling
Pünktchen

Der 27. Februar war ein schöner Tag in Bärwalde. Bereits früh am Morgen lies sich bei frostigen - 3 Grad ein blauer Himmel erahnen. Ein Tag an dem die Hunde in der Sonne auf einer Decke vor dem Haus liegen konnten. Ein Platz der auch für Pünktchen zu den absoluten Lieblingsplätzen gehörte.

Der 27. Februar war der Tag an dem Pünktchen morgens nicht mehr Aufstehen konnte. Seit zwei Tagen hatte sie kaum noch gefressen und seit Wochen war sie immer ein bisschen schwächer geworden. Aber sie ging noch mit kleine Runden spazieren, ihr Blick war aufmerksam, es ging nur alles etwas langsamer.Natürlich wurde sie regelmäßig tierärztlich untersucht. Die letzte Blutuntersuchung vor einer Woche zeigte veränderte Nierenwerte was sofort behandelt wurde.

Der 27. Februar war der Tag an dem nichts mehr ging und nach kurzer Rücksprache mit der Tierärztin wurde Pünktchen gegen 10 Uhr auf ihrem Lieblingsplatz liegend, eingeschläfert. Nur Mops Heidi lag dabei und nachdem alles vorbei war, die anderen Hunde aus dem Haus kamen und ich um Fassung rang, blieb die Zeit stehen. Pünktchen, der Hund aus Afrika, war der Hund im Hintergrund gewesen. Sie war immer unauffällig da gewesen und jetzt konnte sie nicht auf einmal weg sein. Und so legten sich alle wie selbstverständlich auf ihre Decken zu ihr und weil alles so wie immer war, fing ich im Pferdestall an zu misten. Während des Mistens dachte ich an Pünktchen, die vor fast zwölf Jahren in einer selbstgezimmerten Holzkiste aus Afrika kommend vor der Tür abgegeben wurde. Pünktchen, die eigentlich Vignons Ingonyama Bomvu hieß, nur konnte den Namen hier keiner aussprechen.

Pünktchen, die immer im Schatten von Elsa stand, sich unterordnete und mitlief. Pünktchen, die Supermutter, die sich nicht nur rührend um ihre eigenen Welpen gekümmert hat, sondern inklusive Socke´s Riesenwurf all ihre Enkel, Urenkel und Ururenkel mitversorgte. Oft lag sie schon während der Geburt ihrer Nachfahren mit in der Wurfkiste und leckte die Welpen mit sauber. Wenn die eigenen Mütter genervt vor ihren sechs, sieben oder acht Wochen alten Welpen die Flucht ergriffen, kam Pünktchen und passte auf. Nie wurde sie ungeduldig oder knurrte, wenn die Welpen wild tobend um sie herum oder gar auf sie drauf sprangen. Dabei hatte sie bei Socke´s Welpen bestimmt schon Rückenschmerzen. Pünktchen, die mich zusammen mit Elsa auf vielen schönen Ausritten begleitet hat.

Nach zwei Stunden lief die Zeit plötzlich weiter. Die Sonne war gewandert und auf Pünktchen und ihrer Decke lag Schatten. Die anderen legten sich der Sonne hinterher auf wärmere Plätze. Wahrscheinlich hatte sich jeder auf seine Art von ihr verabschiedet. Als nächstes soll Valla, die seit einer knappen Woche läufig ist von Rudi gedeckt werden. Es werden die ersten Welpen seit langem sein, die ohne Pünktchens Fürsorge aufwachsen müssen.

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Zuletzt aktualisiert: 10. Juli 2020

Elsa ist tot

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Timo Stiebeling
Elsa

Nachdem auf dieser Seite immer Erfreuliches berichtet wurde – Würfe wurden geplant, Welpen geboren und aufgezogen – steht jetzt eine traurige Nachricht an erster Stelle.

Elsa, die wunderbare, unersetzbare Elsa lebt nicht mehr. Elsa war die Stammhündin des Zwingers vom Bärenwald. Sie ist die Mutter von fast der Hälfte der bei uns geborenen Welpen. Selbst von dem aktuellen Wurf ist sie die Uroma. Sie war die unangefochtene Leithündin unseres kleinen Rudels, dass seine Rangordnung jetzt neu klären muss. Elsa war eine Persönlichkeit, sie strahlte eine Ruhe, eine Sicherheit aus, dass man sich in ihrer Nähe automatisch wohl fühlte. Theodor Storm hätte mit seinem bekannten Zitat: „Ein Hund ist Dir im Sturme treu ein Mensch nicht mal im Wind“ keinen Hund besser beschreiben können als Elsa.

Elsa war ein Hund mit dem man sich einfach durch Blicke verständigen konnte.  Einen Hund wie Elsa besitzen zu dürfen, ist etwas ganz Besonderes etwa vergleichbar mit einem Lottogewinn.

Elsa wusste aber auch um ihren Stand und bekam ihre Sonderbehandlung. Nur Elsa durfte beim Essen neben dem Tisch liegen und  ab und zu fiel sogar etwas für sie ab. Vor jeder Fütterung musste sie sehen, dass eine kleine Leckerei  beispielsweise ein Stück Käse  in den Napf kam, sonst ging sie achtlos vorbei. Bei schlechten Wetter gab es immer eine Minirunde extra für Elsa. Sie hasste Regen.

Zum Glück für Elsa ging alles ganz schnell. Sonntag, der 21.8. 2011 war noch ein ganz normaler Tag. Spaziergang neben dem Rad, gut gefressen sogar über eine ein Meter hohe Palette, die als Absperrung für die Welpen dient, ist sie gesprungen. Montagfrüh konnte sie kaum noch aufstehen. Dienstag stand die Diagnose fest: Milztumor und die Entscheidung sie einschläfern zu lassen. Elsa (geboren am 29.01.2001, gestorben am 23.8. 2011) wurde nur 10 Jahre alt.

Was bleibt ist die Erinnerung und ein Dank an Elsa für die schönen Jahre.

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Zuletzt aktualisiert: 04. Mai 2020

Zuchthündin - Socke

Details
Timo Stiebeling
Socke

Allmählich ist es an der Zeit Manolo vom Bärenwald alias Socke vorzustellen. Socke – genannt nach ihrer weißen Vorderpfote  - ist eine inzwischen gut einjährige Tochter von Valla und Simba. Von ihrer Mutter hat sie den athletischen Körperbau geerbt und von ihrem Vater zum Glück das ruhige Temperament. Durch ihr unkompliziertes Wesen fügt sich Socke gut in unser nun mehr kleines Rudel ein. Auch mit den anderen Tieren, wie Huhn, Katze, Gans ... gibt es keine Probleme.

Von den beiden Ausstellungen, bei denen Socke bisher vorgestellt wurde, kam sie jeweils mit der höchstmöglichen Bewertung zurück. Erst vor kurzem hat sie erfolgreich ihre Zuchttauglichkeitsprüfung bestanden. Mit Erreichen des Zuchtalters Ende 2010/Anfang 2011 darf und soll Socke zur Zucht eingesetzt werden. In der Beurteilung steht u.a.: Eine rassetypische Vertreterin mit hervorragenden Gebäude und Gangwerk sowie sehr gutem Ridge.

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Zuletzt aktualisiert: 12. Juli 2020

Socke

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