Tiffy und die Welpen



Sie möchten einen Rhodesian Ridgeback Welpen. Dann sind Sie hier richtig. Wir beraten Sie gerne vor dem Kauf Ihres Welpen, geben Tipps zur Eingewöhnung ins neue Zuhause und zur Erziehung Ihres neuen Familienmitgliedes. Hier können Sie Ihren kleinen Ridgebackwelpen von Tag 1 kennen lernen und verfolgen wie sich sein Charakter und Wesen täglich entwickelt. Aber am besten machen Sie sich selber ein Bild von unserer kleinen Zucht und besuchen uns – den Zwinger vom Bärenwald.
Mit den draußen endlich beginnenden Frühling ist bei uns drinnen das Leben in der Wurfkiste erwacht. Die Welpen interessieren sich zunehmend für ihre Umwelt. Sie "laufen" umher, spielen schon miteinander und fressen viermal täglich eine Portion winziger Bröckchen Spezialfutter. Auch die erste Wurmkur haben sie bereits hinter sich. Erfahrungsgemäss dauert es jetzt noch maximal eine Woche bis die 12 mit ihrer Umgebung nicht mehr zufrieden sind und dann in das Welpenzimmer umziehen. Socke nutzt die ersten Sonnenstrahlen gern für einen ausgiebigen Mittagsschlaf im Freien und gibt ihre Aufsichtspflicht währenddessen an Tochter Rosine oder Oma Pünktchen weiter.


Über die Ostertage hat sich in Socke´s Wurfkiste einiges getan: Die Welpen können, wenn auch mit großer Anstrengung auf ihren Beinchen stehen und damit einige Zentimeter ! weit laufen. Die Augen sind jetzt ebenfalls offen mit dem Sehen klappt es aber noch nicht. Socke kriegt ihre große Kinderschar bisher alleine satt. Dafür ist ihre tägliche Futterration deutlich gestiegen. Inzwischen dürfen die Anderen ohne böse Blicke oder Geknurre an den Welpen schnuppern und wenn es zum Spaziergang losgeht, steht Socke mit an der Tür. Sowie das Hoftor aufgeht, überlegt sie es sich dann aber doch lieber anders.



Pünktlich zum Frühlingsanfang setzten bei Socke die Wehen ein und um 19 Uhr 06 wurde endlich die erste Hündin geboren. Bis zum nächsten Mogen früh um 7 Uhr kamen acht Hündinnen und drei Rüden dazu - alle haben einen Ridge, relativ wenige weiße Abzeichen und sind mit einem Gewicht von 400 bis 450 Gramm fast gleich schwer. Für Socke ist es bereits der dritte Wurf und entsprechend ruhig und routiniert kümmert sich sich um ihr Dutzend. Nur wenn einer von den anderen Hunden vorsichtig einen Blick in das Wurfzimmer wirft, verliert sie leicht die Fassung und zeigt mit Knurren ihren Unwillen, der dann auch sofort akzeptiert wird.



Seit heute ist es amtlich: Socke ist garantiert tragend. Die Tierärztin hat im Ultraschall sicher acht Welpen gezählt. Socke hat die Untersuchung unbeeindruckt über sich ergehen lassen- abgesehen von leicht geschwollenen Zitzen ist ihr von der Schwangerschaft bisher äußerlich nichts anzumerken. Dass wird sich in den nächsten Wochen bzw. Tagen schnell ändern. Als Geburtstermin wurde der 22. März plus/minus zwei Tage berechnet also ca. eine Woche vor Ostern. Zurzeit gibt es für Socke noch keine Sonderbehandlung. Futtermenge, täglicher Spaziergang und Schlafplatz sind unverändert. Wahrscheinlich wird sie erst zwei Wochen vor der Geburt ihre Gewohnheiten ändern.



Seit Mitte Januar ist es auch in Bärwalde etwas ruhiger geworden. Mit Saidu und Simba sind die beiden letzten Ridgeback-Welpen bei ihren neuen Besitzern eingezogen und Valla genießt ihre wiedergekommene „Freiheit“ in vollen Zügen. Auf ihre Lieblingsbeschäftigung mit Rudi und Socke ausgiebig über die großen Wiesen rund um Bärwalde zu toben, muss sie momentan allerdings verzichten. Rudi hat nur noch Augen für Socke, die läufig ist und auch schon von Rudi gedeckt wurde. Wenn alles geklappt hat, müssten die Welpen Ende März geboren werden.



Saidu und Simba vom Bärenwald beide neuneinhalb Wochen alt sind noch zu vergeben.

Aus den knuffigen Welpen sind in den beiden letzten Wochen energiegeladene Junghunde geworden vor denen fast nichts mehr sicher ist. Kaum wird morgens die von unseren vier Katzen und den Junghunden gemeinsam genutzte Katzenklappe für die Kleinen freigegeben, stürzen sie sofort raus in den Hof. Da kann es schneien, stürmen oder wie zurzeit tauen von der den afrikanischen Rassen nachgesagten Kälteempfindlichkeit hat die Truppe vom Bärenwald anscheinend nichts abbekommen. Dass kann natürlich auch an der Bewegungsfreude liegen still in der Ecke bleibt draußen keiner sitzen. Dafür gibt es viel zu viel zu erkunden. Und wenn etwas zu unheimlich erscheint, wird sicherheitshalber erstmal Retromopswelpe Teddy - stolze acht Wochen alt - vorgeschickt. Nach eineinhalb bis zwei Stunden ist dann wieder Ruhe bis sich nach einem ausgiebigen Mitags- bzw. Nachmittagsschlaf alles wiederholt.



Die Welpen hatten vor kurzen mit der Wurfabnahme ihren ersten wichtigen Termin. Erst wurde jeder einzeln genau durchgecheckt: Augen-, Ohren- und Gebisskontrolle, Herztöne abhören, gesundheitlicher Gesamteindruck, Überprüfung der rassetypische Merkmale. Und als wäre der Stress nicht schon groß genug gewesen, mussten sich alle auch noch chipen lassen. Da war die Aufregung groß und die Begeisterung entsprechend klein. Überstanden haben es trotzdem alle und bei keinem gab es etwas zu bemängeln. Die nächsten zwei Wochen ist zum Glück jetzt Ruhe. Dann gibt es wieder eine Wurmkur und die erste Spritze von der Grundimmunisierung. Bis dahin ist die Wurfabnahme längst vergessen. Dafür gibt es auf dem Hof, dem Pferdestall oder auf der großen Wiese hinter dem Haus viel zu viel neues zu entdecken.


