Allmählich kommt Bewegung in die Wurfkiste von Frau Schmidt. Die Welpen beginnen die Augen zu öffnen und statt auf dem Bauch vorwärts zu robben, fangen sie an mit wackligen Beinchen ihre nächste Umgebung zu erkunden.

Frau Schmidt kümmert sich nach wie vor gut um ihre Welpen nutzt aber deren Schlafenszeiten immer mehr, um sich zu den anderen Ridgebacks zu legen oder einen Spaziergang durch den Hof zu unternehmen. Wenn es für alle Futter gibt, möchte sie ihren Napf auch wieder an ihren Futterplatz serviert bekommen und nicht mehr in der Wurfkiste. Selbst zu ihren Extramahlzeiten – statt zweimal täglich bekommt Frau Schmidt viermal täglich ein spezielles Futter für säugende Hündinnen – steht sie auf und geht an ihren Platz.

In den nächsten Tagen bekommen dann auch die Welpen ihren ersten Futterbrei. Dass ist immer der Moment wo der Pflegeaufwand der Mutterhündin sinkt, während meiner steigt. Denn meistens machen die Mütter ihre Welpen ab den Zeitpunkt nicht mehr richtig sauber sowie sie zusätzlich zur Milch den kleinsten Futterkrümmel gefressen haben. Und meistens klettern die ersten Mini-Ridgebacks gleich nach der Futterumstellung aus der Wurfkiste was wiederum den baldigen Umzug in das Welpenzimmer einläutet. Ob es für diesen Zusammenhang einen wissenschaftlichen Beweis gibt, weiß ich allerdings nicht.

11 Rhodesian Ridgeback Welpem beim Säugen3 Wochen alter Rhodesian Ridgeback Welpe in seiner WurfkisteRhodesian Ridgeback Hündin beim Säugen ihrer Welpen in der WurfkisteRhodesian Ridgeback Welpen streiten um den besten Platz beim Säufen

Frau Schmidt und ihre Welpen haben die erste gemeinsame Woche gut überstanden. Die vier Rüden und sieben Hündinnen entwickeln sich prächtig und sind mit einem Gewicht von über 800 Gramm teilweise fast doppelt so schwer, wie zur Geburt. Frau Schmidt hat sich an ihre Mutterrolle gewöhnt und ist um ihre Kinder nicht mehr extrem überbesorgt. In den ersten beiden Tagen wollte sie die Wurfkiste überhaupt nicht verlassen. Zum superkurzen Gassigehen gehen, musste ich sie raus tragen und angeleint über den Hof in den Garten führen. Erst dachte ich sie hat wegen dem Kaiserschnitt Schmerzen. Da sie aber kaum abgeleint blitzschnell zum Haus zurück rennen konnte, lag es wohl eher an der starken Fürsorge für die Welpen. Seit gestern geht sie, wenn sie muss alleine zur Tür und heute lag sie sogar statt in der Wurfkiste auf der Decke daneben. Eine kleine Routine hat sich also bereits eingestellt.

Rhodesian Ridgeback Welpen in WurfkisteRhodesian Ridgeback Welpen in ihrer WurfkisteHündin vom Zwinger vom Bärenwald in Wurfkiste

Rhodesian Ridgeback Hündin "Frau Schmidt" hat heute endlich 11 gesunde Welpen geboren. Alle Welpen haben einen Ridge und trinken selbstständig an den Zitzen.

Schon seit Tagen war Frau Schmidt sehr unruhig, wollte ständig an einem andern Rückzugsort liegen und hat an vielen Stellen draußen Kuhlen gegraben. Da der Geburtstermin der Welpen für Montag berechnet war, hätte es theoretisch auch jeden Tag losgehen können. Allerdings bezog sich die Berechnung des Termins auf den ersten Deckakt. Und da Frau Schmidt innerhalb von einer Woche mehrfach gedeckt wurde, konnte sie auch erst später tragend geworden sein. Anstrengend waren die vergangenen Tage auf jeden Fall. Am Ende musste sogar ein Kaiserschnitt gemacht werden. Jetzt müssen sich Mutter und Welpen erstmal von den Strapazen erholen. Zum Glück klappt bisher alles bestens.

Rhodesian Ridgeback Hündin frisch geborenen Welpen

Heute ist der berechnete Geburtstermin von Frau Schmidt´s Welpen und so unruhig wie sie ist, kann es jeden Moment losgehen. Die Vorbereitungen sind alle getroffen: die Wurfkiste steht am Wunschort, die Tierärztin ist für den Notfall aus dem Urlaub zurück, frische Handtücher, Jod, Desinfektionsmittel etc. liegen in Griffnähe. Sicherheitshalber hat sich Frau Schmidt eine zusätzliche Wurfhöhle unter einem Busch im Hof gegraben. Die wird von mir ständig kontrolliert damit die Geburt nicht unbemerkt im Grünen stattfindet. Weil sie sich dort aber sehr wohl und ungestört fühlt, darf die werdende Mutter tagsüber immer mal wieder im Gebüsch liegen. Im Haus, wo die Entbindung schließlich stattfinden soll, hat sie sich auch für den blickgeschützten 1,5 mal vier Meter großen Bereich hinter der Treppe entschieden. Wenn es, wie eben draußen zu heiß wird, kommt Frau Schmidt rein geht in ihre Wurfkiste wühlt die super saubere und korrekt gerade liegende Decke mit ihren staubigen Pfoten zu einem Berg zusammen, um sich dann daneben zu legen. Lange kann es also nicht mehr dauern bis die ersten Wehen einsetzen.

Trächtige Rhodesian Ridgeback HündinGesäuge von Rhodesian Ridgeback Hündin

Jetzt ist es auch per Ultraschall bestätigt: Frau Schmidt (Zora vom Bärenwald) und Tochter von Valla und Rudi ist tragend und wird Ende Juni ihren ersten Wurf gebären. Vater ist Odin (Pele vom Felsenkeller), der Ende Februar im Zwinger vom Bärenwald als neuer Deckrüde aufgenommen wurde. Mit seinen eineinhalb Jahren ist Odin noch ein Jungspund und hat seinen jugendlichen Leichtsinn auch kurz nach seinem Einzug bewiesen. Trotz seiner 40 kg Körpermasse, seinen ausgeprägt breiten Kopf und einer Schulterhöhe von 66 cm war er davon überzeugt, dass er durch die Katzenklappe passt. Unbeobachtet hat er zunächst die eigentliche Klappe in einer beachtlicher Anzahl von Einzelteilen abmontiert. Anschließend muss er sich in einer akrobatischen Meisterleistung durch das entstandene kreisrunde Loch gequetscht haben. Das einzige Körperteil was anscheinend im Weg war, war sein rechtes Ohr und Ohren sind sehr stark durchblutet. Die Blutmenge in meiner Küche ließ jedenfalls auf eine dortige Schlachtung von mindestens einem ausgewachsenen Pony schließen. Beim sofortigen Tierarztbesuch büßte Odin dann auch ein Teil seines Ohrlappens ein. Ansonsten ist er ein ausgesprochen ruhiger und verträglicher Rüde, der sich völlig unkompliziert in das Bärwalder Rudelleben eingefügt hat und sicheigentlich nur durch sein dunkel rotweizenfarbenes Fell von den anderen abhebt.

Frau Schmidt ist mit ihren drei Jahren schon etwas gesetzter als Odin ist ihm mit ihrer ruhigen Art, dem breiten Kopf und kräftigen Körperbau ansonsten sehr ähnlich. Ihre Schulterhöhe beträgt 64 cm so dass die Welpen größenmässig genau im vom FCI für die Rasse geforderten Standard liegen werden.

In den letzten Tagen hat sich Frau Schmidt gerne alleine in versteckte Ecken gelegt. Ein Lieblingsplatz an dem dann abgeschirmt von den anderen Ridgebacks die Wurfkiste hingestellt wird, hat sie aber noch nicht gefunden. Das wird sich bestimmt bald ändern.

Rhodesian Ridgeback Hündin Frau Schmidt liegt auf Hof2 Ridgeback Hunde liegen auf Wiese2 Ridgeback Hunde ruhen sich im Garten ausRhodesian Ridgeback Rüde Odin liegt auf Wiese

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