Fast 3 Wochen sind die kleinen Ridgebacks aus Bärwalde jetzt alt und plötzlich wie ausgewechselt. Bisher war aus der Wurfkiste kaum ein Ton zu hören und Bewegungen eher selten. Wenn die 13 Löwenkinder nicht schliefen wurden sie gesäugt und wechselten ansonsten maximal die Liegeposition. Auch als sie vor ein paar Tagen die Augen öffneten, nahm die Aktivität kaum zu. Heute morgen war auf einmal alles anders. Statt zu liegen standen und liefen die Welpen hin und her, anstelle von Schmatz- und Grunzgeräuschen war ein, wenn auch zaghaftes Bellen zu hören und ein besonders Mutiger schaffte es sogar aus der Wurfkiste zu krabbeln. Eindeutiger konnte der Hinweis nicht sein, dass der Zeitpunkt für die erste feste Mahlzeit gekommen war. Der lauwarmen Futterbrei wurde begeistert angenommen und mit dem direkt darauf folgenden Verdauungsschlaf kehrte die vertraute Ruhe wieder ein. Die nächsten Tage werden die Mini-Ridgebacks brauchen, um sich an die neue Nahrungsquelle zu gewöhnen. Danach dürfen sie Besucher empfangen. Interessenten können sie gern telefonisch oder per Mail anmelden (Katrin Stiebeling). Die Abgabe ist Ende November.

Rhodesian Ridgeback Welpen in WurfkisteRhodesian Ridgeback Welpen in WurfkisteRidgeback Welpen beim TobenBärwalder Ridgeback Welpen in Wurfkiste

 

Aus dem Bärwalder Sommerwurf ist noch ein Rhodesian-Ridgebackrüde zu vergeben. Kimba ist inzwischen 3 Monate alt, ist komplett durchgeimpft und hat schon eine Grunderziehung bekommen. Er ist zu 80 % stubenrein, kennt das Kommando Sitz, reagiert auf Komm und Nein-Rufe und fährt gerne Auto. Kleinere Spaziergänge zum Beispiel mit Tante und Oma machen ihm viel Spaß. Er läuft ohne Leine mit und bleibt trotz großen Interesse an der neuen Umgebung immer in einem kleinen Radius bei mir. Kimba ist rotweizenfarben und wird einmal ein großer und kräftiger Rüde. Wegen eines Überbisses, der ihn nicht behindert, ist er nicht für die Zucht geeignet.

Rhodesian Ridgeback Welpe im GartenMini-Ridgeback Kimba - Welpe aus BärwaldeRidgeback Welpe mit Mops im GartenRhodesian Ridgebacks (groß und klein) im Garten

Gestern hat Blümchen, eine Tochter von Socke und Rudi, ihren ersten Wurf geboren. Mit 13 Welpen ist sie auch gleich mit einer großen Anzahl an Welpen eingestiegen. Vater von den sechs Rüden und sieben Hündinnen ist Odin.  Er hat sich bisher für seine Welpenschar nicht wirklich interessiert.

Vererbt hat er ihnen auf jeden Fall sein rotweizenfarbenes Fell und die kaum vorhandenen weißen Abzeichen. Überhaupt sind sich die Welpen sehr ähnlich. Alle sind sehr dunkel und unterscheiden sich mit einem Gewicht zwischen 500 und 600 Gramm nur minimal.

Blümchen hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten gut in ihre Mutterrolle eingeführt. Zuerst nutzte sie mein zehn minütige Abwesenheit, um den ersten Welpen in der Küche zu gebären – und war dann so erschrocken über das Wesen was aus ihr rausgekommen war, dass sie als ich die Tür öffnete sofort an mir vorbei nach draußen stürzte. Ich war über die sich bietende Situation mindestens genauso erschrocken. Hatte ich doch unerwartet einen frisch geborenen Welpen mit geschlossener Fruchthülle, unabgenabelt mit Nachgeburt vor mir liegen. In Rekordzeit öffnete ich die Fruchtblase, rubbelte die kleine Hündin mit einem sauberen Küchentuch und band den Nabel mit einem zugegebenermaßen alten Bindfaden ab. Nach den ersten Atemzügen trennte ich die Nabelschnur ab und machte mich auf die Suche nach der entsetzten Mutter, die in der hintersten Ecke vom  Garten bereits die nächsten Wehen hatte. Mit viel guten Zureden lockte ich sie mit dem ersten Welpen in die Wurfkiste und glücklicherweise lief die weitere Geburt dann komplikationslos.

Selbst nach 15 Jahren Zuchterfahrung ist jede Geburt immer anders.

Rhodesian Ridgeback Welpen (3 Tage alte)beim Säugen13 Mini-Ridgebacks beim SäugenZuchtünding Blümchen (Rhodesian Ridgeback) in ihrer Wurfkiste

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